Theater Fulminant

Das Theater Fulminant ist ein Projekt der Stiftung Gemeindepsychiatrie Bonn-Rhein-Sieg

 



Aktuelle Produktion:


DASDA -Stempeln gegen Stempeln

Eine Stückentwicklung des Theater Fulminant

Aufführungen am: 14. und 15.03.24 jeweils um 19:30 Uhr
in der Pauke- Life


Wenn die Opfer von Stigmatisierung nur noch eine Zahl sind.
Wenn Geschichten und Menschen hinter Papierbergen verschwinden.
Wenn andere urteilen und wieder andere das Urteil beurteilen.
Ein niemals endender Kreislauf aus Absurditäten.
Die neue Inszenierung des Theater Fulminant ermöglicht es dem Publikum, aktiv teilzunehmen und sich in die Lage der Charaktere zu versetzen. Die Darsteller*innen beweisen Improvisationstalent und laden Sie ein in eine groteske Welt aus Stempeln und gestempelt werden.
Herzlich Willkommen im DASDA* !

*Deutsches Amt für Stigmatisierung und Diskriminierung im Alltag


Wann: Donnerstag, 14. März 2024 | Freitag, 15. März 2024 | jeweils um 19:30 Uhr | Einlass ab 19 Uhr
Wo: Pauke – LIFE – Kulturbistro | Endenicher Straße 43 | 53115 Bonn
Eintrittspreise: 10 EUR | 5 EUR (ermäßigt)
Karten-Reservierung: 0228 9753 1752 oder info@pauke-bonn.de
Vorverkauf: Im Pauke – LIFE – Kulturbistro


Es spielen: Markus Fischer, Bernd Hartnack, Michaela Krause, Zeljka Matic, Rosabel Neumann, Johannes Pusch, Michaela Sieber, Angie Tonner und Luise Weidner


Regie: Vanessa Topf
Körperarbeit: Petra Marx
Regieassistenz: Luisa Weidner
Titelbild: Michaela Krause (Zeichnung)




 

Das Theater Fulminant wurde im Jahre 2007 gegründet und hat bisher zahlreiche Produktionen auf die Bühne gebracht, u.a. haben sich die Darsteller in den letzten Jahren an "Leonce und Lena", "Ein Sommernachtstraum", "Was ihr wollt", "Dreigroschenoper" oder "Anatevka" gewagt.

Die Theatergruppe der Gemeindepsychiatrie Bonn-Rhein-Sieg gGmbH gibt psychisch erkrankten Menschen die Möglichkeit sich auf der Bühne auszuprobieren. Hier sind sie ein fester Bestandteil eines Teams und merken, wie wichtig jeder Einzelne ist, damit die Produktion gelingen kann. Das Theater wird zu einer Konstante im Alltag, die Stabilisierung schafft.

Im April 2019 hat die Schauspielerin und Regisseurin Vanessa Topf die Theaterleitung übernommen und arbeitet mit den Darstellern an der neuen Inszenierung, die voraussichtlich im Herbst 2022 in der Brotfabrik ihre Premiere feiert. Interessent:Innen können sich gerne direkt an die Theaterleiterin wenden.


Das sagen die DarstellerInnen:

„Man kann sich hier ausprobieren, ohne die Angst zu haben, etwas falsch zu machen.“

„Jeder ist bei uns willkommen, so wie er ist.“

„Das Theater hat mir geholfen stabil zu werden und zu bleiben.“

„Durch das Theater kann man neue Kontakte knüpfen und es entstehen Freundschaften. Wir wissen, dass wir uns aufeinander verlassen können. Wir halten zusammen.“

„Es ist ein gutes Übungsfeld. Hier kann man sich mit Rollen und Themen beschäftigen, die einem schwer fallen.“

„Durch die regelmäßigen Termine, weiß ich, dass ich etwas schaffen kann und mein Selbstvertrauen wird gestärkt.“

„Auswendig lernen ist gar nicht so schwer und Lampenfieber hat jeder." 

„Wir sind eine nette Truppe und es macht Spaß auf der Bühne zu stehen.“